DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7911.2018.08 |
Lizenz: | ESV-Lizenz |
ISSN: | 1868-7911 |
Ausgabe / Jahr: | 8 / 2018 |
Veröffentlicht: | 2018-07-27 |
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden: Dieselfahrverbote in Städten sind nach geltender Rechtslage grundsätzlich zulässig. Bei der Abwägung zwischen den Interessen des Gesundheitsschutzes und der Dieselfahrer hat das Gericht für die Gesundheit der Menschen in unseren Städten entschieden. Die ersten Fahrverbote sind angeordnet, wann und in welchem Umfang weitere Fahrverbote ausgesprochen werden, ist derzeit noch unklar, klar dagegen ist schon jetzt, dass es ein Weiter so bei der Verkehrspolitik – zumindest in den Städten – nicht geben kann.
Der deutsche Verkehrsbereich produziert immer neue Negativ-Schlagzeilen: „Dieselgate“ bedeutet eine Katastrophe für die deutsche CO2-Politik, der Umgang der Politik mit Umweltthemen und Themen der Lebensqualität ist nur halbherzig, symptomatisch ist auch die Verwässerung der Kontrolle der EU-Grenzwerte, die faktische Unfähigkeit, im Verkehrsbereich zu Lösungen zu kommen, und noch dazu der Wille zur Verhinderung von Fahrverboten um jeden Preis.
Vor der Kulisse der Diesel-Fahrverbote entstanden unterschiedliche Hypothesen zur Mobilität aus einem technisch-philosophischen Blickwinkel. Natürlich kann man Mobilität „neu“ denken, das tun wir doch ständig. Wirklich? Denken wir dabei nicht ausschließlich über Technik und kaum über Mobilität nach? Wir leben in einer technischen Welt und man gewinnt gerade beim Thema Mobilität den Eindruck, dass uns und unseren politischen Vertretern die Technik eher als ein Bollwerk zur Abwehr notwendiger Denkveränderungen dient.
Zum größten Teil besteht der ÖPNV im ländlichen Raum aus dem Schülerverkehr, der durch höhere Reiseweiten (steigender Aufwand) und sinkende Schülerzahlen (abnehmende Auslastung) immer teurer wird, insbesondere auch durch Schülerspezialverkehre und Einzelbeförderungen. Durch gesetzliche Anreizsysteme wurden die Schülerverkehre in den öffentlichen Linienverkehr eingebettet, der aber i. d. R. unattraktiv für den Jedermann-Verkehr ist (u. a. wegen des Fahrplans und der Haltestellenbindung).
Das Vergaberecht knüpft gesteigerte Anforderungen an eine rechtsichere, wettbewerbstaugliche, aber auch bieterfreundliche Auftragsvergabe. Dies stellt – gerade in letzter Zeit nach der Vergaberechtsreform und der Novellierung des PBefG – sowohl die Seite der öffentlichen Auftraggeber aber auch der Verkehrsunternehmen als Marktteilnehmer vor hohe Herausforderungen. Dabei trifft das Vergaberegime nicht nur Verpflichtungen für die kommunalen ÖPNV-Betriebe als staatliche Akteure, sondern auch an Busunternehmen als private Sektorenauftraggeber.
Die Hannover-Messe gilt als Gradmesser für die Leistungs- und Innovationsfähigkeit industrieller Leitbranchen. Mit zunehmender Digitalisierung wandelt sich das Erscheinungsbild dieser weltweit führenden Industrieschau inzwischen spürbar. Zwar gibt es noch traditionsreiche Branchen und traditionelle Aussteller etwa im Bereich Guss und Zulieferteile, aber mehr im Focus vieler Besucher und Berichte stehen inzwischen Schlagworte wie 3D, Industrie 4.0 und 5G. Auch Unternehmen wie Microsoft sind wieder bei der Industriemesse dabei, nicht mehr nur bei „ihrer“ Show, der CeBIT. Gut eingeführt und bei immer mehr Messebesuchern beliebt sind inzwischen die vor einigen Jahren neu erdachten Foren und Podien in fast allen Hallen. Wer allerdings noch die frühere Hannover-Messe mit ihren Kranen, Gerüsten, Schwermaschinen und einem pulsierenden Freigelände im Sinn hat, der war (zu) lange schon nicht mehr in Hannover.
Solingen, Großstadt im Bergischen Land, fährt schon seit 1952 mit Obussen. Immer war der Trolleybusbetrieb der Stadtwerke Solingen (SWS) einer der größten seiner Art in Deutschland – und ist es mehr denn je, seit hierzulande nur noch drei Obusbetriebe übrig geblieben sind: Solingen mit 50 Gelenkobussen, Esslingen mit (mittlerweile wieder) 13 Wagen und Eberswalde mit 12 Gelenk-Trolleybussen. Nebenbei: Interessant ist, dass der zwölf Meter lange Solo-Obus in Deutschland heute vollkommen ausgestorben ist.
Der Kommunikationsspezialist NetModule feiert sein 20jähriges Bestehen und zugleich seine Etablierung als Branchenführer bei Wireless Routern für den Public Transportation Markt. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, ist der Unternehmensumsatz der NetModule AG um fast 300 Prozent gestiegen, ausgehend von ca. 6 Mio. € im Jahre 2012. Im vergangenen Jahr wurden knapp 16 Mio. € Umsatz erzielt, die sich auf die beiden Märkte Transportation und Industrie aufteilen. Parallel ist das Team von 34 (in 2012) auf 55 Mitarbeiter angewachsen.
+++ Istanbul setzt auf die IVU.suite +++ Intelligente Straßenbeleuchtung liefert Verkehrsinformationen +++
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